– mit und ohne Reiten – Der heutige Arbeitsalltag stellt hohe Anforderungen. Um die körpereigenen Ressourcen zu erhalten und nicht vorzeitig "auszubrennen", bedarf es eines vernünftigen und gefühlvollen Umgangs mit dem Thema Stress. Psychische und körperliche Erscheinungs- weisen von Stress und Methoden ihrer Bewältigung sind Thema des folgenden Angebotes: |
DOZENTIN Gudrun Müller, Diplom-Psychologin Freie Seminartätigkeit zu diversen Schwerpunkten um das Thema Stress wie Belastungen im Arbeitsalltag, Prüfungsangst und Lampenfieber; des weiteren Einzelarbeit mit Musikern. Weitere Arbeitsschwerpunkte: Schlafstörungen sowie Psychoneuroendokrinologie und Testdiagnostik, Kommunikation und Auftrittspraxis. Derzeit freie Seminar- und Vortragstätigkeit sowie Lehraufträge an verschiedenen Hochschulen Norddeutschlands. Außerdem Tätigkeit als Orchestermusikerin. |
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| THEMEN STRESS Neurobiologische Grundlagen, Symptome, kurzfristig entstressende Maßnahmen etc. ZEITMANAGEMENT Was ist Zeit, Prioritäten setzen, Perfektionismus, Neinsagen etc. KOMMUNIKATION Zwischenmenschliche Phänomene, Konflikt, Kritik etc. KLASSISCHE ENTSPANNUNGSVERFAHREN PRAXIS Autogenes Training, Progressive Muskelrelaxation sowie Bewegungsübungen |
SEMINARABLAUF Zu den o.g. Themen werden nicht nur grundlegende Informationen geboten, sondern es wird auch das gemeinsame Gespräch ermöglicht. Eine tägliches Entspannungstraining sorgt für körperliche Ausgeglichenheit mittels Autogenem Training, Tiefmuskelentspannung sowie Körperwahrnehmungsübungen. Für Reiter besteht zudem täglich die Möglichkeit während eines Ausrittes zu entspannen. Der gemeinsame Besuch eines Weingutes inklusive einer Verkostung rundet die Seminarwoche ab. Dieses Seminarangebot kann auf Wunsch mit einem Reitkurs kombiniert werden. |
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Trotz aller Zivilisation laufen im derzeitigen Alltag in Stresssituationen auf körperlicher Ebene immer noch uralte physiologische Reaktionsmechanismen ab: Menschen reagieren nach wie vor wie eine Gazelle, die, von einem Löwen gejagt, durch die Steppe hetzt.
Nach einer Definition des Stressphänomens werden einige physiologische Erscheinungsformen beleuchtet, wie sie vielen Menschen bekannt sind (beispielsweise stressbedingte Beeinflussung von Schlaf, bei Verspannungen des Körpers oder bei angstauslösenden Situationen).Doch wie ist diese Situation zu bewältigen? Es ist weder möglich zu fliehen noch nach heutzutage ausgedienten Mustern den "Gegner" zu bekämpfen – auch wenn dies immer wieder geschieht. Im Arbeitsalltag auftretende typische Stressauslöser werden untersucht wie Termindruck, ständige Unterbrechungen von Gedankengängen durch unvorhersehbare Ereignisse wie Telefonate sowie die intraindividuellen Stressreaktionen (Motivationsprobleme; psychische Desorganisation; Angstgefühle usw.). Zwischenmenschliche Konflikte und Spannungssituationen können ebenfalls Stress verursachen. Kommunikationsstrategien werden vorgestellt. Der Umgang mit dem Thema "Zeit" hat im Alltag einen hochbedeutenden Stellenwert. Verschiedene Techniken bieten Möglichkeiten zur Optimierung des persönlichen Tagesablaufes im beruflichen und privaten Kontext. |
Im Alltag ist häufig zu beobachten, dass bei aller Planung die gewonnene Zeit durch neu hinzukommende Aufgaben sofort wieder verschwindet: Sind effektiver Zeitplanung Grenzen gesetzt? Zudem soll der Frage nachgegangen werden, was Zeit überhaupt ist und welchen Stellenwert sie im subjektiven Empfinden einnimmt. Die Psychologie und insbesondere die Gehirnforschung bieten vielfältige Möglichkeiten und schnell umsetzbare Taktiken zur Entstressung. Generell werden die Möglichkeiten der Bewältigung von Stress unter dem Oberbegriff des "Antistresstrainings" zusammengefasst wie z.B. Entspannungsverfahren oder naive psychoregulative Methoden. Bei diesem Seminar sollen neben theoretischen Problemlösungen verschiedene praktische Methoden vorgestellt und selbst erprobt werden, die bei akuten Stresssituationen hilfreich sind: Progressive Muskelrelaxation, Autogenes Training und verschiedene Körperwahrnehmungsübungen. Zudem soll der Aufbau einer längerfristigen Stressresistenz ermöglicht werden. Dipl.-Psych. Gudrun Müller |